Forschungsschwerpunkt Neurotechnologie

Die Universität Bremen hat im Jahr 2009 beschlossen, dass die Neurotechnologie eine wichtige Forschungsrichtung ist. Dies führte zur Einrichtung eines neuen Forschungsschwerpunktes. Unter der Koordination von Axel Gräser arbeiteten sieben Arbeitsgruppen an grundlagenwissenschaftlichen Fragestellungen im Bereich der Neurotechnologie. Neben der Gruppe von Axel Gräser waren die Gruppen von Klaus Pawelzik, Canan Basar-Eroglu, Andreas Kreiter, Walter Lang, Steffen Paul und Martin Schneider an diesem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt beteiligt.

In unserem Projekt (Klaus Pawelzik) untersuchten wir, die Möglichkeiten der selektiven visuellen Aufmerksamkeit als Informationsquelle für Brain Computer Interfaces (BCI). Die Idee ist, ein Objekt aus einer Menge von gezeigten Objekten visuell zu beaufmerksamen, ohne den Blick zu bewegen, und dann anhand der aufgezeichneten neuronalen Aktivitätsmuster zu rekonstruieren, welches der gezeigten Objekte ausgewählt wurde. Dies kann genutzt werden, um eine Schnittstelle, wie einen sogenannten BCI-Speller, zu bauen, die es behinderten Menschen ermöglicht, mit anderen Menschen zu kommunizieren oder externe Geräte zu steuern.

 

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